Iuventa - Filmscreening mit Diskussion

13.01.19 - 19:30
Veranstaltungsraum
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DER FILM

Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative Jugend Rettet e.V. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“. Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener NGOs, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an.

Nach fast zwei Jahren Einsatz und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wurde im August 2017 das Schiff plötzlich beschlagnahmt und von den italienischen Behörden in Lampedusa festgesetzt. Seitdem kursiert u.a. der Vorwurf der Kooperation mit Schlepperbanden. Eine Anklage ist jedoch bis heute nicht erfolgt. Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen Protagonist*innen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen und ihr unglaubliches Vorhaben wahr wird, bis zu dem Punkt, an dem dieser mit der politischen Realität kollidiert.

www.iuventa-film.de

Was sonst so los ist an diesem Tag?!

KüFA von Multitude e.V.

Wir sind seit 2011 in mehreren Lagern für Geflüchtete aktiv und unterstützen die Menschen dort beim Deutschlernen, dazu bieten wir Kinderbetreuung an. Dabei wollen wir nicht konventionellen Deutschunterricht geben, sondern versuchen unsere Arbeit als  Austausch zu gestalten, durch den die Isolation von Geflüchteten in Lagern aufgebrochen werden kann.

Neben Deutschunterricht, Sprachcafés und Kinderbetreuung veranstalten wir immer wieder kleinere Aktionen wie gemeinsame Picknicks, Kinobesuche, Ausflüge, teilweise in einzelnen Lagern, teilweise auch lagerübergreifend. Für solche Aktionen und so Dinge wie Unterrichtsmaterial oder finanzielle Einzelfallunterstützungen brauchen wir immer mal wieder Geld, deshalb kochen wir für euch.

Wir legen Wert darauf, unabhängig von staatlichen, kommerziellen und religiösen Institutionen zu agieren. Es ist nicht unser Anliegen, die Versäumnisse des Staates in seinem Sinne aufzufangen, wir wollen nicht als Teil der Institutionen angesehen werden, deren Existenz wir kritisieren und wir wollen uns nicht als gutes Beispiel einspannen lassen für eine Asylpolitik, mit der wir nicht einverstanden sind.