Programm

mi / 26.04
19:30 Uhr
 

>> Soli-KüFA für Roma Familien

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"Jeden ersten Mittwoch im Monat kocht für Euch die Unterstützergruppe obdach- bzw wohnungsloser Roma/rumänischer Familien in X-Berg.

Soziale und ökonomische Ausgrenzung gegen Roma und alles was dafür gehalten wird, hat Geschichte und ist in Europa grenzenlos. Mediale Hetze und der Rassismus von Politik und Mehrheitsgesellschaft gegen Roma sind allgegenwertig.
 
Die Unterstützergruppe setzt sich gemeinsam mit Roma/rumänischen Familien dafür ein, daß sie sich hier ein angemessenes Leben aufbauen können. Wohnung, Schule für die Kinder, Chance auf soziale und ökonomische Teilhabe, medizinische Versorgung und und und... Es geht auch darum eine Kraft aufzubauen, die den Bruch mit dem gegen Roma gerichteten Rassismus in die Gesellschaft trägt und sich gegen die Hetzte von Medien und Politik stellt.
 
Kommt alle, esst mit uns und unterstützt mit Eurer Solidarität die Arbeit von und mit den wohnungslosen Familien in X-Berg."
Fr / 28.04
19:30 Uhr
 

>> Vortrag: Frauen* im antifaschistischen Widerstand in Neukölln 1933-1945 und Feier zum Jahrestag der Befreiung

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Den 28. April nehmen wir zum Anlass, um an die Befreiung Neuköllns durch die Rote Armee zu erinnern und dabei nicht zu vergessen, dass Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus Teil des bundesdeutschen Alltags sind.

Als Referentin freuen wir uns dabei auf die Historikerin Claudia von Gélieu, aktiv bei den Frauentouren Berlin und in der Galerie Olga Benario. Im Februar dieses Jahres wurde ihr Auto in der Reihe rechter Angriffe in Neukölln von Neonazis angezündet.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es Trunk und Feierei mit Musik von bonny techno (katzenjammer kids).

Der Info-Teil der Veranstaltung ist rauchfrei und findet nur im Veranstaltungsraum statt. In den anderen Räumen ist normaler Barbetrieb.

Am 24. April 1945 überschritten die ersten Einheiten der Roten Armee die Südgrenze Neuköllns. In den folgenden Tagen gelang es den sowjetischen Truppen gegen den erbitterten deutschen Widerstand vorzurücken. Die letzte Gegenwehr von deutschen Verbänden in Neukölln konnte am 28. April 1945 gebrochen werden. Die Rote Armee hatte Neukölln befreit. Der Sieg der Alliierten bedeutete das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft in Neukölln und die Befreiung für Zwangsarbeiter_innen und Jüdinnen_Juden. Viele der Zwangsarbeiter_innen sowie die absolute Mehrzahl der Neuköllner Jüdinnen_Juden erlebten die Befreiung jedoch nicht mehr. Nur wenigen war es vorher gelungen, unterzutauchen und zu überleben. Schließlich bedeutete der Sieg der Roten Armee auch die Befreiung für die Widerstandskämpfer_innen der verschiedenen sozialdemokratischen, kommunistischen und liberalen Gruppen.

Die Veranstaltung zum 72. Jahrestag der Befreiung Neuköllns wollen wir den Frauen* im antifaschistischen Widerstand in Neukölln 1933-1945 widmen. Obwohl die meisten Neuköllner_innen ebenfalls Teil der NS-Gesellschaft waren, gab es in dem Bezirk einen besonders lebendigen antifaschistischen Widerstand, der maßgeblich von Frauen* bestimmt wurde. Wehrkraftzersetzung, Arbeitsvertragsbruch, Hilfe für Verfolgte sind nur einige Beispiele, über die in dem Vortrag berichtet werden soll. Weiterhin wird es um die lokalen Besonderheiten, ihre Motive, Netzwerke und die Verfolgung gehen. Aus heutiger Sicht ist es dabei besonders interessant, der Frage nachzugehen, was Menschen bewegt, sich nicht anzupassen, sondern sich widerständig zu verhalten. Antworten darauf werden am Beispiel von vergessenen und unbekannten Widerstandsgeschichten gesucht. Gefragt wird nach Formen und Erfolgen des Widerstandes und Unterschieden zu männlichen* Widerstandsakten.

Unser Dank gilt den alliierten Armeen, den Partisan_innen und allen anderen Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens für die Zerschlagung Deutschlands kämpften. Der Sieg über die Deutschen bedeutete nicht weniger als die Befreiung der Menschen vom Nationalsozialismus.

Unser Dank heißt Krieg den deutschen Zuständen!

Die Veranstaltung wird ogranisiert von der ANA

so / 30.04
11:00 - 17:00 Uhr
 

>> Radikalecker Brunch #1

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Radikalecker is excited to invite you to our brunch at B-Lage!

Its the first out of a series of brunches that are going to be held on Sundays at B-Lage during our crowdfunding campaign, which means you have the opportunity to enjoy delicious food AND support our campaign at the same time - EVERY SUNDAY!
(you can also support the campaign every other day of the week, here: startnext.com/radikalecker ;))

We will make various salads & dressings, savory dishes, warm dishes, a lot of awesome spreads, and of course.. many desserts and cakes! ♥

Pay as you can, with a recommendation of 6 to 12 euros. No one should be left hungry. :)

So grab your friends and come celebrate food with us!
See you there :)

so / 30.04
19:30 Uhr
 

>> Images against forgetting:

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/English below/

En 1948, el abuelo de Christina María Hardt fue asesinado por la Guardia Civil. Cincuenta años más tarde, ella vuelve a España, para descubrir la verdad sobre como murió.

Allí descubre la guerra clandestina que le llevó a la muerte. Allí desentierra el odio y el miedo de un pueblo que intenta olvidar su pasado, y allí se enfrenta a su propia familia por una historia que ni ellos mismos quieren que ella descubra.

Lo documenta todo – y se enfrenta cara a cara con el asesino de su abuelo – en Muerte en El Valle. (lee más: http://muerteenelvalle.blogspot.de/)

Cuando se cumplen 20 años de su realización, la película de C. M. Hardt continúa envuelta en un manto de silencio. ¿Por qué se ha emitido jamás este documental en España? ¿De qué tienen miedo los medios españoles? El próximo domingo Soulkino te invita a destapar el silencio y a ver unas imágenes contra el olvido.

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In 1948, C.M. Hardts grandfather was murdered while in the custody of the Spanish Civil Guard. Over fifty years later, she goes back to Spain to find out the truth about why he was killed. She learns of the secret war that led him to his death.

She unearths the hatred and fear of a village trying to forget its past and confronts her own family with a story even they dont want her to discover. She captures it all – and faces her grandfathers killer – in Death in El Valle (read more: http://www.deathinelvalle.com/)

20 years after its creation, the film of C. M. Hardt continues to be covered by a blanket of silence. Why has this documentary been never since then emitted in Spain? What are Spanish people afraid of? Next Sunday, Soulkino invites you to uncover the silence and to watch some images against the oblivion.

The event is non-smoking and takes place only in the event room. In the other rooms the bar is running as usual.

Die Veranstaltung ist rauchfrei und findet nur im Veranstaltungsraum statt. In den anderen Räumen ist normaler Barbetrieb.

Mo / 01.05
0:00 Uhr
 

>> Heute geschlossen

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Raus aus den Kneipen - Rauf auf die Strassen!

di / 02.05
19:15 Uhr
 

>> Wissenschaft und Ausbildung im Kapitalismus

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In der Reihe agitare bene der Gruppe jimmy boyle:

Im Vortrag sollen Thesen zu den grundlegenden Zwecken des Bildungswesens zur Diskussion gestellt werden. Unter anderem sollen folgende Fragen beantwortet werden:

Warum kümmert sich der Staat überhaupt um Ausbildung und Wissenschaft?
Warum erscheint ihm dabei die Lernkonkurrenz in den Bildungsinstitutionen als ein geeignetes Mittel dafür?
Welche Art von Wissen ist für den Staat eigentlich besonders interessant?
Worauf kommt es ihm an, wenn er als politischer Akteur von außen die Bildungsinstitutionen beurteilt und Handlungsbedarf anmeldet?

Die Klärung dieser Zielsetzungen soll zeigen, inwiefern die herrschenden Bedingungen in Wissenschaft & Ausbildung nicht etwa das Resultat von Politikversagen, sondern einer sehr anspruchsvollen Haltung an die Leistungen des Bildungswesens sind. Vorwissen wird nicht vorausgesetzt.

Um 19.00Uhr gibt es lecker Essen von der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e. V. gegen Spende.

Die Veranstaltung ist rauchfrei und findet nur im Veranstaltungsraum statt. In den anderen Räumen ist normaler Barbetrieb

The event is non-smoking and takes place only in the event room. In the other rooms the bar is running as usual.

di / 02.05
19:30 Uhr
 

>> Soli-KüFA der KuB

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Jeden ersten Dienstag im Monat lecker veganes Essen von:

Kommunikation und Fundraisinggruppe (Kommunifu) der Kontakt-und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen (KUB)

Die Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. in Berlin-Kreuzberg, gegründet im Jahr 1983, ist ein gemeinnützig anerkannter Verein, mit der Aufgabe, Geflüchteten und Migrant_innen aus aller Welt Beratung und Hilfestellung in sozial- und aufenthaltsrechtlichen, psychosozialen und anderen existentiellen Fragen zu geben. Wir vertreten den Standpunkt, dass allen Menschen ein sicherer Aufenthaltsstatus sowie politische, soziale und ökonomische Gleichberechtigung zustehen.
 

mi / 03.05
19:30 Uhr
 

>> Vegan Explosion Soli-KüFA

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Heute und jeden vierten Mittwoch im Monat lecker veganes Essen von:

Vegan Explosion

"Wir sind momentan eine kleine Gruppe Veganer_innen aus Berlin. Wir kochen gerne für uns und andere: bunt und durcheinander, chaotisch und zuverlässig. Wir sind politisch aktiv und sehen unsere Tätigkeiten im Rahmen von Vegan Explosion als eine von vielen Möglichkeiten, autonome Politik zu betreiben.

Wir kochen für und auf verschiedene(n), politische(n) Veranstaltungen, unterstützen politische Gruppen die von Repression betroffen sind oder coole Aktionen veranstalten. 

Wir kochen gegen den Kapitalismus. Wir wollen Nudeln statt Noten, Fondue statt Faschismus und Sorbet statt sexistischer Kackscheiße! Und wir wollen das ihr mitmacht!"

 
Fr / 07.07
0:00 Uhr
 

>> Auf nach Hamburg

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Aufruf von AntiG20Berlin:

Vive le Sabotage – Die Welt der G20 sabotieren!

In Hamburg treffen sich am 7. und 8. Juli die Staats-und Regierungschef*innen jener 19 Nationalstaaten und der EU, die die globalen Macht- und Herrschaftsverhältnisse seit Jahrzehnten dominieren. Wie die G8/G7 ist der G20 eine Verständigungs- und Repräsentationsplattform der Eliten, in deren Rahmen – abgeschirmt von 20.000 hochgerüsteten Sicherheitskräften – viel Heuchlerisches zu Armutsbekämpfung, Umweltschutz und Wahrung der Menschenrechte gesagt und das Gegenteil davon praktiziert wird.

Seit den massiven Gipfelprotesten in Heiligendamm 2007 hat sich das weltweite Krisenregime dramatisch zugespitzt und es ist geradezu grotesk, dass sich die dafür Hauptverantwortlichen nun erneut als kompetente Krisenmanager*innen inszenieren wollen:

Die G20 stehen stellvertretend für eine kapitalistische Agenda der verschärften Konkurrenz und Profitmaximierung, des umwelt- und ressourcenvernichtenden Wachstumswahns und menschen-unwürdiger Ausbeutungsverhältnisse überall auf der Welt. Ihre Politik forciert und zementiert die globalen und lokalen sozialen Ungleichheiten. Die G20 sind kein einheitlicher Machtblock, ihre Akteur*-innen konkurrieren mit- und gegeneinander, führen nach Außen (Stellvertreter*innen)-Kriege wie in Syrien oder der Ukraine und profitieren vom Waffenexport in sämtliche Krisenherde dieser Welt. Zugleich perfektionieren sie im Inneren den lückenlosen Überwachungsstaat und die polizeiliche Aufrüstung. Um die Inseln des Wohlstands errichten sie Zäune und Mauern und verteidigen sie mit militärischen Mitteln, wobei der Tod Zehntausender, die vor den Verwüstungen ihrer Länder flüchten, achselzuckend zur Kenntnis genommen wird. Diejenigen, die beim G20 Gipfel zusammenkommen, stehen für genau diese Welt!

Dieses neoliberal-technokratische Regime erhält seit einigen Jahren wachsende Konkurrenz von rechtspopulistischenbis faschistischen Bewegungen, die klassenübergreifend nationalistische und sexistische Hetze betreiben, einen reaktionären Rollback in allen Bereichen anstreben und zuletzt den rassistischen und sexistischen Immobilienmogul Trump ins Weiße Haus spülten. Die Wahl Trumps steht symptomatisch für die bedrohliche Lage, in der wir uns 2017 befinden.Trump wird sich mit den brasilianischen Upperclass-Putschisten um Michel Temer, den Brexit-Populist*innen, den EU-Imperialist*innen um Merkel, mit dem Autokraten Putin und dem Klerikalfaschisten Erdogan u.a. in „bester“ schlechter Gesellschaft wiederfinden.

Kreativ-militante Gipfelmobilisierungen in Seattle, Genua u.a. haben es schon einmal vermocht, dem Spektakel der Herrschenden einen Strich durch die Rechnung zu machen. Im Jahr 2017 nehmen sie sich erneut die großstädtische Bühne Hamburgs, um dort den temporären Ausnahmezustand auszurufen. Hamburg mit seinem Hafen inszeniert sich gerne als weltoffene Metropole, steht jedoch vor allem für den freien (Container-)Warenverkehr, während zeitgleich Tausende im Mittelmeer ertrinken.

Diese Bühne werden wir ihnen streitig machen!

Die globalen Machtverhältnisse sind immer auch umkämpft. An vielen Orten der Welt organisieren sich Menschen trotz widrigster Umstände für eine solidarische und emanzipatorische Welt, vielerorts in generationenübergreifenden, antikolonialen Widerstandstraditionen. Sie kämpfen gegen kapitalistische Ausbeutung und patriarchal-religiöse Bevormundungen: Selbstbewusste Arbei-ter*innen wie aktuell in Griechenland besetzen Fabriken und organisieren den Betrieb in solidarischer Selbstverwaltung, Landbesetzungsinitiativen von Kleinbäuer*innen in Brasilien, Bangladesh, den Philipinen und andernorts erkämpfen sich ein Leben in Würde, LGBT*IQ-Bewegungen streiten angesichts tödlicher Verfolgung für ein selbstbestimmtes Leben, Migrant*innen nehmen sich ihr Recht auf Bewegungsfreiheit, mutige Kämpfer*innen erschaffen selbstverwaltete Regionen wie in Rojava oder Chiapas.

Wir möchten unsere Utopien gegen die beschissene Welt der G20 in Stellung bringen. Es reicht uns! Wir wollen unsere Wut und unseren Widerstand unübersehbar auf die Straßen Hamburgs tragen!

Wir rufen alle Gruppen und Menschen aus Berlin auf, zum G20 zu fahren und den Gipfel zum Desaster zu machen! Ein knallendes Event ist schön, emanzipative Veränderungen und Widerstand gegen den reaktionären Rollback bauen allerdings auf den weniger hörbaren, jedoch unverzicht-baren Alltagskämpfen auf!

Davon gibt es auch hier zahlreiche. Versuchen wir sie wieder zusammenzubringen und mit dem Blick nach Hamburg kraftvoller werden zu lassen.

Daher rufen wir euch auf, euch an einer strategischen Debatte zu beteiligen, wie wir der Welt der G20 entgegentreten und emanzipatorische Kämpfe jeden Tag offensiv führen können. Diskutiert in Kleingruppen, organisiert Veranstaltungen, teilt eure Gedanken in Form von Texten. Um sie zu veröffentlichen und einen produktiven Austausch zu ermöglichen, haben wir folgende Diskussions-plattform eingerichtet:

do / 31.12
19:00 Uhr
 

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