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28.08.18 Di

Open uri20180816 32148 10n08l6?1534414669
19:15
Veranstaltungsraum
Deutsch

Transitzentren – Umkämpfte Räume moderner Migrationskontrolle

Spätestens seit den verzweifelten Versuchen der EU-Kommission den „langen Sommer der Migration“ im Jahr 2015 politisch in den Griff zu bekommen, ist das migrationspolitische Instrument der Transitzentren zum geflügelten Wort europäischer Innenpolitiker geworden. Egal ob innerhalb Deutschlands, an den Außengrenzen der EU, auf dem Inselstaat Nauru oder – so ein aktueller Vorschlag – in den Maghreb-Staaten, erfüllen diese Zentren vor allem einen Zweck: Das von der Öffentlichkeit abgeschirmte sortieren, kategorisieren und kanalisieren von Migrant*innen an den Außengrenzen eines Territoriums. 
Trotz der gegenwärtigen Prominenz von Transitzentren im politischen Diskurs ist über die eigentliche Selektionspraxis innerhalb existierender Zentren, die damit verbundenen Interessen und rechtlichen Bestimmungen, sowie die historische Bedeutung dieser Kontrollpraktiken wenig bekannt. In diesem Vortrag soll es genau hierum gehen: Nach einem kurzen historischen Überblick werden wir uns ausführlicher mit den sogenannten Hotspot-Zentren beschäftigten, die auf dem Höhepunkt der Krise des Europäischen Grenzregimes 2015 auf Drängen der EU in Italien und Griechenland eingerichtet wurden (basierend auf einer eigenen Feldforschung in Sizilien im September 2017). Abschließend wird kurz auf die aktuellsten politischen Entwicklungen in Italien/der EU und die damit einhergehenden Konsequenzen für die Hotspots in Südeuropa (und eventuell Nordafrika) eingegangen. Während und nach dem Vortrag wird es natürlich viel Raum für Debatten und Nachfragen geben.

Vortragender:
Paul Welch-Guerra (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Soziologie, TU Berlin) hat im Rahmen seiner Masterarbeit („Hotspots- Die Bedeutung von Raum- und Wissenspolitik in transit processing centres“) empirisch über Transitzentren geforscht.

04.09.18 Di

Jour Fixe: “Marsch für das Leben”? What the Fuck!

Für den 22. September 2018 mobilisieren Abtreibungsgegner*innen zum “Marsch für das Leben” in Berlin. 2017 gingen dort 3.500 Menschen für ein generelles Verbot von Abtreibungen auf die Straße und propagierten ihr christlich-fundamentalistisches Weltbild. Wie auch schon in den letzten Jahren ruft das Bündnis: “Marsch für das Leben?” What the Fuck zu Protesten gegen den Marsch auf.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird es im Rahmen eines Vortrags um den “Marsch für das Leben”, die Lebensschutzbewegung und Antifeminismus gehen. Im zweiten Teil wird es dann aktuelle Infos zu den Demos, Gegenprotesten und Strategien geben: Am 21. September 2018 wollen wir für eine befreite und emanzipierte Gesellschaft auf die Straße gehen und am 22. September 2018 den ‚Marsch für das Leben‘ sabotieren, stoppen, unmöglich machen.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit die IL Berlin kennenzulernen, gemeinsam abzuhängen sowie in einem offenen Feminism Unlimited Treffen Zeit für Vernetzung und Austausch von Menschen und Gruppen, die am 22. September 2018 mit uns gemeinsam aktiv werden wollen.

Wir freuen uns auf Euch! Für eine befreite, emanzipierte Gesellschaft! Gegen christlichen Fundamentalismus und reaktionäre Ideen! #nofundis #b2209

Open uri20170921 28597 123ywdd?1506025763
monatlich am 1. dienstag 19:30

IL Kneipenabend

Jeden ersten Dienstag im Monat ist der offene IL - Berlin Stammtisch. Wer uns kennenlernen möchte oder einfach mal mit uns plaudern will, ist hier genau richtig!

02.10.18 Di

Open uri20170921 28597 123ywdd?1506025763
monatlich am 1. dienstag 19:30

IL Kneipenabend

Jeden ersten Dienstag im Monat ist der offene IL - Berlin Stammtisch. Wer uns kennenlernen möchte oder einfach mal mit uns plaudern will, ist hier genau richtig!