IL Jour Fixe - Drohnenkrieg in Kurdistan

25.06.24 - 19:30
Veranstaltungsraum
Deutsch
Ilb jf 25 06 2024 1200 600

Seit 2012 hat sich die kurdische Freiheitsbewegung in Nordostsyrien eine umfassende Autonomie erkämpft und eine demokratische, säkulare und geschlechtergerechte Selbstverwaltung aufgebaut. Aber die Region und die Bewegung sind schweren Angriffen ausgesetzt. Die Türkei will die selbstverwaltete Region Nordostsyrien (Rojava) zerschlagen. Seit Jahren findet ein Krieg „geringer Intensität“ in der Region statt, der immer wieder von massiven Luftangriffswellen begleitet wird. Vor allem seit Oktober vergangenen Jahres werden die Abfolgen dieser umfassenden Luftschläge immer kürzer.



Ein zentraler Pfeiler bei dem Versuch Rojava zu destabilisieren und zu zerschlagen, ist der Drohnenkrieg der Türkei. Wir werden mit dem Journalisten und Experten Matthias Monroy über die technologische und rüstungspolitische Seite des Drohnenkrieges und darüber hinaus mit einer internationalen Mitarbeiterin des Rojava Information Centers (RIC) aus Qamishlo sprechen, welches Ausmaß der permanente Drohnenkrieg angenommen hat und wie er sich auf die Region und ihre Bevölkerung auswirkt.



Wir informieren auf dieser Veranstaltung auch über unser Schwerpunktprojekt, das diesjährige Rheinmetall-Entwaffnen-Camp in Kiel, das vom 3. bis 8. September an dem Rüstungs- und Militär-Hotspot stattfindet. Wir wollen gemeinsam besprechen, wie wir dort auch den Widerstand gegen den Drohnenkrieg und die Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung stärken können.



Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.



Du hast Interesse, bei der Interventionistischen Linken mitzumachen? Im Anschluss an die Veranstaltung hast du die Möglichkeit mit uns ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf dich und euch!

Was sonst so los ist an diesem Tag?!

Inselk%c3%bcfa titel
monatlich am 4. dienstag 19:00

KüfA Dienstag – Inselküche

Wir sind eine bunt zusammengewürfelte Gruppe an Menschen, die von kulinarischen und politischen Träumen geführt, vor dem Herd zusammenkommen. Auch wenn wir noch in der Findungsphase sind, ist klar: Wir haben Bock zusammen und für andere zu kochen!

Wichtig sind uns regionale Produkte, deshalb beziehen wir einen Teil des Gemüses aus einer feministischen Solidarischen Landwirtschaft in Brandenburg. Auf den Tisch kommen abwechslungsreiche, vegane Gerichte, mit saisonalem Gemüse.

Die Spenden für das Essen gehen an Projekte die sich solidarisch vor allem für strukturell benachteiligte Menschen einsetzen.

Solidarität schmeckt allen!