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Veranstaltungen

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23.04.24 Di

Solarenergie für Rojava - Jour Fixe der IL Berlin

Vor zehn Jahren begann die Revolution in Rojava. Durch die türkischen Luftangriffe wurden die Kraft- und Umschaltwerke in der Region weitgehend zerstört.

Die Energieversorgung im Norden und Osten Syriens steht kurz vor dem Kollaps.

Zusammen mit dem Autor Christopher Wimmer wollen wir über die Situation vor Ort sprechen und die Kampagne „Solardarity für Rojava“ vorstellen.

Anschließend möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen.

24.04.24 Mi

Burschis ausfuchsen Quiz + KüfA

3 Wochen vor unserem Aktionswochenende gegen das alljährlichen große, ekelhafte Burschitreffen in Coburg laden wir zum legendären Burschiquiz ein.
Ihr habt die Chance euer Wissen über corpsstudentische Sitten unter Beweis zu stellen, etwas über deren Verstrickungen zu Rechtsextremen und rechtsnationalen Politikern zu lernen und neben dem saftigen KüfA-Essen auch saftige Preise abzusahnen.
Alle Spenden gehen an das Bündnis Studentische Verbindungen auflösen und werden für die Umsetzung des Aktionswochenendes genutzt.
19:00 Rotkraut KüfA
20:00 Burschi-Quiz

29.04.24 Mo

Verlieb dich in Enteignung! - Speed Dating mit den AGs von Deutsche Wohnen & Co. enteignen

Verlieb dich in Enteignung!
Speed-Dating mit den AGs von Deutsche Wohnen & Co Enteignen.
English translation available.

Du willst wissen, wie unser Beziehungsstatus zum Senat gerade ist? (Spoiler: kompliziert)?
Du möchtest dein Herz an eine AG der Kampagne verlieren?
Du hast dich bisher nie getraut den ersten Schritt zu machen?
Komm zum Speed-Dating und finde dein Match!

08.05.24 Mi

Sharepic9mai
19:30
Veranstaltungsraum

[Herrentag][crossed] Tag der Befreiung! Gegen Nazis und Mackertum

Im Frühjahr 1945 kämpften an vielen Orten Partisan*innen gegen die Wehrmacht, wurden KZ-Häftlinge auf den Todesmärschen erschossen, harrten unentdeckte Jüdinnen und Juden in ihren Verstecken aus, wurden Zwangsarbeiter*innen drangsaliert. Die alliierten Armeen erkämpften die bedingungslose Kapitulation Deutschlands Kilometer für Kilometer. In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai wurde sie endlich besiegelt.

Schon lange fordert die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus auch zum offiziellen Feiertag zu machen. Für uns Antifaschist*innen ist er das natürlich längst. Am 8. und 9. Mai feiern wir den Sieg über den Nazifaschismus und gedenken der Opfer. Der Tag gilt insbesondere den Befreier*innen, von denen viele ihr Leben gelassen haben. Über  7000 von ihnen sind am Ehrenmal im Treptower Park begraben, schätzungsweise 100 von ihnen Frauen.
Nicht erst seit dem russischen Krieg gegen die Ukraine wird das Gedenken am Ehrenmal von Verschwörungsideolog*innen und Nationalist*innen gekapert. Andernorts werfen staatliche Vertreter*innen Kränze ab und machen ernste Gesichter. In diesem Jahr fällt der 9. Mai zu allem Überfluss mit dem sogenannten "Herrentag" zusammen. Höchste Zeit also, dem Tag der Befreiung in Berlin wieder einen deutlichen antifaschistischen und feministischen Charakter zu verleihen!
Denn dass unter den Befreier*innen tatsächlich viele Befreierinnen waren, wurde lange verdrängt. Kämpfende Frauen stellen die herrschende Geschlechternorm in Frage und irritieren - damals wie heute. Deshalb wollen wir uns am 8. Mai bei unserem Infotresen diesen Befreierinnen widmen, dabei Vergessenes und Ausgelassenes beleuchten und feministische Perspektiven auf die antifaschistische Gedenkkultur ausloten und kritisch überdenken.
Am 9. Mai werden wir im Treptower Park demonstrieren und deutlich machen: der Tag der Befreiung ist kein "Herrentag"! Wir wollen gemeinsam mit euch das Kriegsende feiern, die Erinnerung wachhalten und antifaschistisch der Befreier*innen gedenken. Cпасибо, Thank you, Dziękuję, Merci, תודה רבה, Hvala!

Wir laden euch herzlich ein:

Am 8. Mai um 19.30 Uhr in der B-Lage Neukölln zum Infotresen "Befreierinnen im Fokus"

Am 9. Mai um 13 Uhr am Ostkreuz, Annemirl-Bauer-Platz, zur DEMO zum Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park
All genders welcome, no national flags needed.

 

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13.05.24 Mo

Final Girls Berlin 2024 "Best Of" Program

Final Girls Berlin Film Festival showcases horror cinema that's directed, written, or produced by women and non-binary filmmakers.
We are committed to creating space for female voices and visions, whether monstrous, heroic or some messy combination of the two, in the horror genre.
We've seen more than enough representations of women as beautified victims and constructions of male fantasies or anxieties, and are working towards the primacy of women as subjects and storytellers in horror.

Filmliste:

Olga's Eyes (22:06)

Written and directed by Sarah Carlot Jaber, Belgium, 2023

Olga, a music-loving octogenarian, is tired of killing humans. Could it be the vampire blues? For her daughter Simone, she's just being picky! Olga is placed in a care home where she can deal with those "who have one foot in the grave"...

Ten of Swords (16:00)

Directed by Faye Jackson, UK, 2023

Jay wakes up dead - obviously murdered - and discovers that everything the agency told him about becoming a zombie was a lie.

Bowling 4 Eva (14:19)

Directed by Aelfie, US, 2023

A troubled teen girl spends her time trolling men online and bowling with her grandfather while becoming increasingly medicated.

Content warning: suicide

Fck'n Nuts (11:55)

Directed by Sam Fox, US, 2023

Sandy is grievously forced to break it off with the boy of her dreams in order to avert him from meeting her unusual parents.

Said of a Deer That Sheds Its Antlers (19:51)

Directed by Salomé Crickx, Belgium, 2023

A rural dystopia with a wacky nihilism that takes us to the heart of the annual Shedding ceremony, where the old is discarded to make way for the new.

Laufzeit: 90 minuten

30.05.24 Do

Auftaktveranstaltung Linke Buchtage Berlin: Materialistischer Queerfeminismus – Buchvorstellung über Theorien zu Geschlecht und Sexualität.

Einem materialistischen Queerfeminismus geht es um eine emanzipatorische Theoriebildung zu Geschlecht und Sexualität im Kapitalismus – entgegen des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Identität und Klasse. Während der feministischen Queer Theorie vorgeworfen wird, Kapitalverhältnisse und gesellschaftliche Strukturen nicht mitzudenken, wird die Herstellung von Geschlecht seitens marxistischer Analysen untertheoretisiert und die Rolle von Sexualität und Begehren für den Kapitalismus oftmals ausgeblendet. Demgegenüber zeichnet sich ein materialistischer Queerfeminismus durch eine antikapitalistische sowie queerfeministische Theorie und Praxis aus.
In der Lesung geht es um historische und aktuelle Verbindungslinien zwischen beiden Strömungen sowie aktuelle theoretische Verknüpfungen eines materialistischen Queerfeminismus. Im Anschluss werden politische Perspektiven und Utopien einer sorgezentrierten Gesellschaft vorgestellt und diskutiert.

Friederike Beier beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit queer-feministischen, materialistischen und dekolonialen Theorien zu Zeit, Geschlecht und Arbeit. Sie arbeitet im Bereich Gender & Diversity am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der FU Berlin.
Jule Govrin forscht als Philosoph*in und politische Autor*in an der Schnittstelle von Feministischer Ökonomiekritik, Politischer Theorie, Sozialphilosophie und Ästhetik zur politischen Dimension von Körpern und zu Begehren als transformativer Kraft. Zu Ihren Büchern zählen Poltische Körper. Von Sorge und Solidarität (Matthes & Seitz 2022), Begehrenswert. Erotisches Kapital und Authentizität als Ware (Matthes & Seitz 2023) und im Herbst erscheinend Universalismus von unten. Eine Theorie radikaler Gleichheit (Suhrkamp 2024).

Auftaktveranstaltung der Linken Buchtage Berlin, die vom 14.-16. Juni im Mehringhof / Kreuzberg stattfinden.