Programm

so / 25.06
20:00 Uhr
 

>> Sonntagskino: XXY

flya

Alex ist fünfzehn. Ihr Aussehen wird pathologisiert. Sie ist zur Medikalisierung verpflichtet um die biologische Entwicklung ihres Köpers zu verhindern. Sie verlässt die Stadt damit ihr Geheimnis geschützt wird… Und sie verliebt sich.

In Juni präsentiert SoulKino „XXY“ (Lucia Puezo - Arg. - 2007).
Inhalt des Filmes ist nicht nur die Einzigartigkeit der Protagonistin und ihr Kampf, sondern viel mehr die Diskriminierungen aus einem binären System, die Sinnlosigkeit dieser Ordnung im Vergleich zur biologischen Realität und die gezwungene Tabuisierung von Körpern die nicht männlich, nicht weiblich oder beides gleichzeitig sind.

Diese Ordnung wird durch Normen verwirklicht. Wer entwickelt sie, legitimiert sie und übt sie aus? Wer profitiert davon?
Das System kriminalisiert. Als Rechtfertigung gilt die Sicherheit der Allgemeinheit. Darunter soll auch der Schutz einer Trennung der Individuen in zwei geschlechtliche Kategorien und die daraus folgende Hierarchisierung fallen.

Aber Normen und Ordnung können niedergehen. Mit der gleichen Intensität in Kino und Realität?


Al cine con Foucault. Norma, cuerpo y sexualidad.

Alex tiene 15 años. Su aspecto corresponde con una patología y ella está obligada a medicarse para impedir el desarrollo biológico de su cuerpo. Abandona la ciudad para lograr proteger su secreto… Y se enamora.

En junio SoulKino proyecta „XXY“ (Lucia Puezo - Arg. - 2007).
El contenido de esta película no es solo el carácter extraordinario de la protagonista y su lucha, también, y sobre todo, la discriminación típica de un sistema binario, el sinsentido de este orden en comparación con la naturaleza y la forzada invisibilidad de cuerpos que no son ni femeninos, ni masculinos o lo son al mismo tiempo.

Este orden se sostiene a través de normas. Quién las crea, legitima o aplica?
Quién se beneficia?
El sistema incrimina. La justificación es la protección de una sociedad segura, siendo pieza fundamental de esta la división de la población en dos géneros concretamente definidos y el cumplimiento de una jerarquía entre ellos.

Pero tanto las normas como el orden pueden caer. Con la misma intensidad en el cine y en la realidad?

Mo / 26.06
19:00 Uhr
 

>> Queer-feministischer Kneipenabend

flya

/english below/

Jeden letzten Montag im Monat veranstaltet Various P ab jetzt einen queer-feministischen Kneipenabend. Wir wollen gemütlich zusammen sitzen, Mate schlürfen und quatschen.

Der Abend soll dazu dienen, zu diskutieren und sich zu vernetzen. Gerne könnt ihr eure Projekte oder Veranstaltungen vorstellen.

Wir freuen uns auf euch!

Every last monday of the month Various P will be hosting a queer feminist bar night. We want to sit together, have a drink and talk.

This event is also meant for discussions and networking. You can also introduce your own projects or events.

See you soon!

di / 27.06
19:00 Uhr
 

>> Kämpfe um das Krankenhaus und die Rolle der Linken

flya

Seit Jahren steigt die Arbeitsbelastung an den Krankenhäusern, unter der Pfleger*innen wie Patient*innen gleichermaßen leiden. Schuld ist das neoliberale DRG-System, aber auch das Kaputtsparen sozialer Infrastrukturen und die Abwertung weiblich geprägter Arbeit. Doch auch der Unmut unter den Pflegekräften wächst. Seit einigen Jahren hat sich eine Bewegung an den Krankenhäusern formiert. Im Sommer stehen wieder heiße Streiks an der Berliner Charité für feste Personalquoten an.

Was hat das mit einer Linken zu tun, die auf eine grundlegende gesellschaftliche Veränderung zielt? Spätestens seit dem Buch „Rückkehr nach Reims“ von Didier Eribon diskutieren viele Linke darüber, wie sie wieder Leute aus anderen Milieus erreichen können, die nicht Teil ihrer Szeneblase sind – und wie sie mit anderen Subjekten kollektive Kämpfe entwickeln können, die die Frage nach einer ganz anderen Gesellschaft konkret machen. Die Pflegekämpfe bieten eine gute Gelegenheit dazu, weil dort kämpferische Beschäftigten aus ihren unmittelbaren Begehren heraus politisch aktiv werden – und weil die Frage der Gesundheit uns alle als potenzielle Patient*innen betrifft. In den Kämpfen um das Krankenhaus verdichten sich zentrale Konflikte unserer Zeit wie unter einem Brennglas: Austerität vs. soziale Infrastruktur, Reproduktionskrise vs. Care Revolution, Prekarisierung vs. gutes Leben für alle.

Mit dem Bündnis „Berlinerinnen und Berliner für mehr Personal im Krankenhaus“ unterstützen wir als Interventionistische Linke Berlin die kommenden Streiks und initiieren ein Volksbegehren, mit dem wir Personalquoten auch auf Landesebene durchsetzen wollen. Zusammen mit euch und spannenden Referent*innen wollen wir diskutieren, was die Rolle der Linken in den Krankenhaus-Kämpfen sein müsste, wie wir die Streiks und das Volksbegehren konkret unterstützen können und wie wir daraus einen gesellschaftlichen Konflikt machen, der Fragen nach dem großen Ganzen aufwirft.

Referent*innen:
Carsten Becker (Mitglied der Tarifkommission an der Charité)
Lea Steinert (aktiv im AK Reproduktion Berlin und im Netzwerk Care Revolution)
Hendrik Sander (Interventionistische Linke Berlin)

di / 27.06
19:30 Uhr
 

>> Soli-KüFA für Kamerun von Afrika Unity

flya

Jeden vierten Dienstag im Monat gibt es lecker Essen von "Afrika Unity"

Durch Boko Haram haben sich die Lebensumstände in Kamerun drastisch verschlechtert. Mit den Einnahmen unterstützen wir direkt betroffene Menschen vor Ort mit dem allernötigsten.

Wir sind eine kleine Gruppe die direkt und konkret Menschen gegen rassistische, sexsistische und homophobe Strukturen unterstützt.


>> soli-küFA pour le cameroun de la part de afrique et unite

apres l attaque tragique des teoristes boko haram au cameroun nous soutenons des familles des personnes direkt attaquer et esposer a cette tragedie pour le minumun qu ils ont bessoin

nous sommes une petites association qui deffendons les droits de l homme et sommes contre le racissme le sexissme et l homophobie


>> Soli-Kitchen for Cameroon of Africa Unity

As a result of Boko Haram, the living conditions in Cameroon have deteriorated dramatically. From the money we make, we directly support local people affected by it all with the bare minimum.

We are a small group actively supporting victims of racism, homophobia and sexism.

mi / 28.06
19:30 Uhr
 

>> Case Pentru Toti

flya

"Jeden ersten Mittwoch im Monat kocht für Euch die Unterstützergruppe obdach- bzw wohnungsloser Roma/rumänischer Familien in X-Berg.

Soziale und ökonomische Ausgrenzung gegen Roma und alles was dafür gehalten wird, hat Geschichte und ist in Europa grenzenlos. Mediale Hetze und der Rassismus von Politik und Mehrheitsgesellschaft gegen Roma sind allgegenwertig.
 
Die Unterstützergruppe setzt sich gemeinsam mit Roma/rumänischen Familien dafür ein, daß sie sich hier ein angemessenes Leben aufbauen können. Wohnung, Schule für die Kinder, Chance auf soziale und ökonomische Teilhabe, medizinische Versorgung und und und... Es geht auch darum eine Kraft aufzubauen, die den Bruch mit dem gegen Roma gerichteten Rassismus in die Gesellschaft trägt und sich gegen die Hetzte von Medien und Politik stellt.
 
Kommt alle, esst mit uns und unterstützt mit Eurer Solidarität die Arbeit von und mit den wohnungslosen Familien in X-Berg."
do / 29.06
9:00 Uhr
 

>> Erster Räumungstermin für Kiezladen Friedel54

flya

Seit Montag morgen ist es amtlich. Nach über 13 Jahren kiezpolitischer, kultureller und unkommerzieller Arbeit in Nord-Neukölln, möchte sich am 29. Juni um 9.00 Uhr ein*e Gerichtsvollzieher*in gewaltsam Zutritt in unser schönes Ladenlokal verschaffen. Etwaige Widerstände sollen mit Hilfe der Bullen gebrochen werden, heißt es in dem Schreiben. Ob sie verrafft haben, dass die Fusion ausfällt oder nur für die große Arschlochparade in Hamburg üben wollen, bleibt unklar.

G20 räumen, Friedel bleibt!

so / 02.07
20:30 Uhr
 

>> Sonntagskino: Whos gonna love me now?

flya

/Deutsch weiter unten/

QuFalle presents:
Whos gonna love me now? a film by Tomer Heymann and Barak Heymann, 2016, OV English/Hebrew with english subtitles, 84 min
Sunday // July 2 //m8.30 pm

Saar is an HIV positive gay man living in London, where he found refuge from the religious kibbutz where he grew up in Israel. Ever since he was diagnosed with HIV, Saar has craved his familys love, while they struggle with fears and prejudices. Saar and the rest of the London Gay Mens Chorus provide a glorious soundtrack for this documentary about the power of forgiveness and the power that home has, no matter how far we go.

The event is non-smoking and takes place only in the event room. In the other rooms the bar is running as usual.


QuFalle presents:
Whos gonna love me now? Ein Film von Tomer Heymann und Barak Heymann, 2016, OV Englisch/Hebräisch mit englischen Untertiteln, 84 min
Sonntag // 2.Juli // 20:30 Uhr

Saar hat den Erwartungen seiner Eltern nie entsprochen. Seit er sich vor 17 Jahren den Regeln seines Kibbuz widersetzte und von der Siedlungsgemeinschaft ausgeschlossen wurde, war er für seine Familie nicht mehr existent. Er verließ Israel, um in London ein freies schwules Leben zu beginnen. Nach dem Ende einer dreijährigen Partnerschaft suchte er exzessive Sex- und Drogenabenteuer, bis er HIV-positiv getestet wurde und gezwungen war, sein Dasein zu überdenken. Im London Gay Mens Chorus hat er schließlich ein Zuhause gefunden und schöpft dort aus der Musik den Mut für eine Wiederbegegnung mit seiner Familie.

Die Veranstaltung ist rauchfrei und findet nur im Veranstaltungsraum statt. In den anderen Räumen ist normaler Barbetrieb.

Mo / 03.07
19:30 Uhr
 

>> And then a fabulous unicorn came around the corner...

flya

/english below/

"und dann kam ein wunderschönes einhorn um die ecke..."

workshop zum queeren geschichtenerzählen

bei diesem workshop wollen wir uns zusammen geschichten erzählen/vorlesen/hören/teilen rund um das große thema queer.

bringt schöne, traurige, nachdenkliche geschichten(eigene oder welche die ihr irgendwo gefunden habt) mit und lasst uns einen gemütlichen und diskussionsfreudige zeit miteinander verbringen.

der workshop findet in deutscher lautsprache (mit flüsterübersetzung auf englisch) statt und ist offen für alle geschlechter.

der raum ist rauchfrei (du musst allerdings durch einen raum durch, der verraucht sein könnte). die toiletten sind leider nur mit einem wendigen Rollstuhl zu erreichen. am eingang zum veranstaltungsort gibt es eine stufe, für die es eine mobile rampe gibt.

Die Veranstaltung ist rauchfrei und findet nur im Veranstaltungsraum statt. In den anderen Räumen ist normaler Barbetrieb.

veranstaltet von queer_topia* (queertopia.blogsport.de).
mitzubringen: (eigene) geschichte(n) und artikel
dauer: 3 stunden
kosten: spende (~10€)


"and then a fabulous unicorn came around the corner..."

workshop about queer storytelling

during this workshop we would like to tell/read/hear/share storys around the big topic queer. bring nice, sad, thoughtful storys (your own or storys you found anywhere) and lets have a cosy and discussy time together.

the workshop will be in german language (with the option to do wispered translation in english) and is open to all gender.

the room is free of smoke (but you have to cross a room, which is maybe smoky). the toiletts are accessable with a nimble wheelchair only. at the entrance of the venue is a step for which a mobile ramp is availbale.

The event is non-smoking and takes place only in the event room. In the other rooms the bar is running as usual.

Presented by queer_topia*(queertopia.blogsport.de).
bring: (your own) story(s) and articles
duration: 3 hours
costs: donation (~10€)

Fr / 07.07
0:00 Uhr
 

>> Auf nach Hamburg

flya

Aufruf von AntiG20Berlin:

Vive le Sabotage – Die Welt der G20 sabotieren!

In Hamburg treffen sich am 7. und 8. Juli die Staats-und Regierungschef*innen jener 19 Nationalstaaten und der EU, die die globalen Macht- und Herrschaftsverhältnisse seit Jahrzehnten dominieren. Wie die G8/G7 ist der G20 eine Verständigungs- und Repräsentationsplattform der Eliten, in deren Rahmen – abgeschirmt von 20.000 hochgerüsteten Sicherheitskräften – viel Heuchlerisches zu Armutsbekämpfung, Umweltschutz und Wahrung der Menschenrechte gesagt und das Gegenteil davon praktiziert wird.

Seit den massiven Gipfelprotesten in Heiligendamm 2007 hat sich das weltweite Krisenregime dramatisch zugespitzt und es ist geradezu grotesk, dass sich die dafür Hauptverantwortlichen nun erneut als kompetente Krisenmanager*innen inszenieren wollen:

Die G20 stehen stellvertretend für eine kapitalistische Agenda der verschärften Konkurrenz und Profitmaximierung, des umwelt- und ressourcenvernichtenden Wachstumswahns und menschen-unwürdiger Ausbeutungsverhältnisse überall auf der Welt. Ihre Politik forciert und zementiert die globalen und lokalen sozialen Ungleichheiten. Die G20 sind kein einheitlicher Machtblock, ihre Akteur*-innen konkurrieren mit- und gegeneinander, führen nach Außen (Stellvertreter*innen)-Kriege wie in Syrien oder der Ukraine und profitieren vom Waffenexport in sämtliche Krisenherde dieser Welt. Zugleich perfektionieren sie im Inneren den lückenlosen Überwachungsstaat und die polizeiliche Aufrüstung. Um die Inseln des Wohlstands errichten sie Zäune und Mauern und verteidigen sie mit militärischen Mitteln, wobei der Tod Zehntausender, die vor den Verwüstungen ihrer Länder flüchten, achselzuckend zur Kenntnis genommen wird. Diejenigen, die beim G20 Gipfel zusammenkommen, stehen für genau diese Welt!

Dieses neoliberal-technokratische Regime erhält seit einigen Jahren wachsende Konkurrenz von rechtspopulistischenbis faschistischen Bewegungen, die klassenübergreifend nationalistische und sexistische Hetze betreiben, einen reaktionären Rollback in allen Bereichen anstreben und zuletzt den rassistischen und sexistischen Immobilienmogul Trump ins Weiße Haus spülten. Die Wahl Trumps steht symptomatisch für die bedrohliche Lage, in der wir uns 2017 befinden.Trump wird sich mit den brasilianischen Upperclass-Putschisten um Michel Temer, den Brexit-Populist*innen, den EU-Imperialist*innen um Merkel, mit dem Autokraten Putin und dem Klerikalfaschisten Erdogan u.a. in „bester“ schlechter Gesellschaft wiederfinden.

Kreativ-militante Gipfelmobilisierungen in Seattle, Genua u.a. haben es schon einmal vermocht, dem Spektakel der Herrschenden einen Strich durch die Rechnung zu machen. Im Jahr 2017 nehmen sie sich erneut die großstädtische Bühne Hamburgs, um dort den temporären Ausnahmezustand auszurufen. Hamburg mit seinem Hafen inszeniert sich gerne als weltoffene Metropole, steht jedoch vor allem für den freien (Container-)Warenverkehr, während zeitgleich Tausende im Mittelmeer ertrinken.

Diese Bühne werden wir ihnen streitig machen!

Die globalen Machtverhältnisse sind immer auch umkämpft. An vielen Orten der Welt organisieren sich Menschen trotz widrigster Umstände für eine solidarische und emanzipatorische Welt, vielerorts in generationenübergreifenden, antikolonialen Widerstandstraditionen. Sie kämpfen gegen kapitalistische Ausbeutung und patriarchal-religiöse Bevormundungen: Selbstbewusste Arbei-ter*innen wie aktuell in Griechenland besetzen Fabriken und organisieren den Betrieb in solidarischer Selbstverwaltung, Landbesetzungsinitiativen von Kleinbäuer*innen in Brasilien, Bangladesh, den Philipinen und andernorts erkämpfen sich ein Leben in Würde, LGBT*IQ-Bewegungen streiten angesichts tödlicher Verfolgung für ein selbstbestimmtes Leben, Migrant*innen nehmen sich ihr Recht auf Bewegungsfreiheit, mutige Kämpfer*innen erschaffen selbstverwaltete Regionen wie in Rojava oder Chiapas.

Wir möchten unsere Utopien gegen die beschissene Welt der G20 in Stellung bringen. Es reicht uns! Wir wollen unsere Wut und unseren Widerstand unübersehbar auf die Straßen Hamburgs tragen!

Wir rufen alle Gruppen und Menschen aus Berlin auf, zum G20 zu fahren und den Gipfel zum Desaster zu machen! Ein knallendes Event ist schön, emanzipative Veränderungen und Widerstand gegen den reaktionären Rollback bauen allerdings auf den weniger hörbaren, jedoch unverzicht-baren Alltagskämpfen auf!

Davon gibt es auch hier zahlreiche. Versuchen wir sie wieder zusammenzubringen und mit dem Blick nach Hamburg kraftvoller werden zu lassen.

Daher rufen wir euch auf, euch an einer strategischen Debatte zu beteiligen, wie wir der Welt der G20 entgegentreten und emanzipatorische Kämpfe jeden Tag offensiv führen können. Diskutiert in Kleingruppen, organisiert Veranstaltungen, teilt eure Gedanken in Form von Texten. Um sie zu veröffentlichen und einen produktiven Austausch zu ermöglichen, haben wir folgende Diskussions-plattform eingerichtet:

do / 31.12
19:00 Uhr
 

>> Newsletter

flya

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