Programm

mi / 24.05
19:30 Uhr
 

>> Case Pentru Toti

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"Jeden ersten Mittwoch im Monat kocht für Euch die Unterstützergruppe obdach- bzw wohnungsloser Roma/rumänischer Familien in X-Berg.

Soziale und ökonomische Ausgrenzung gegen Roma und alles was dafür gehalten wird, hat Geschichte und ist in Europa grenzenlos. Mediale Hetze und der Rassismus von Politik und Mehrheitsgesellschaft gegen Roma sind allgegenwertig.
 
Die Unterstützergruppe setzt sich gemeinsam mit Roma/rumänischen Familien dafür ein, daß sie sich hier ein angemessenes Leben aufbauen können. Wohnung, Schule für die Kinder, Chance auf soziale und ökonomische Teilhabe, medizinische Versorgung und und und... Es geht auch darum eine Kraft aufzubauen, die den Bruch mit dem gegen Roma gerichteten Rassismus in die Gesellschaft trägt und sich gegen die Hetzte von Medien und Politik stellt.
 
Kommt alle, esst mit uns und unterstützt mit Eurer Solidarität die Arbeit von und mit den wohnungslosen Familien in X-Berg."
do / 25.05
19:30 Uhr
 

>> Soli-Lesung

flya

Es ist kompliziert... aber wir sind mal so frei!
6 Autor_innen von 2 Literaturmagazinen lesen für 1 Theaterprojekt.

Die Theaterschaffenden "Töchter von Müttern" werden Anfang Juni ihr Stück "Vermessene Körper" im Theaterforum Kreuzberg inszenieren und bekommen dafür jetzt Unterstützung!

Die Literaturmagazine "Sachen mit Woertern" aus Berlin und "Politisch Schreiben" aus Leipzig tun sich zusammen, 6 Autoren lesen zu den Themen Körper und Sexualitäten und sammeln Soligelder für die Aufführung.

Die Theaterschaffenden Jenni Schnarr und Luisa Mell und die Mitwirkenden werden da sein und ihr Projekt vorstellen, es gibt Kekse und Kuchen und ihr könnt mit uns über alles reden. Wirklich alles.

Es lesen für euch:

Ka%u015Bka Bryla
Aufgewachsen in Wien und Warschau, Mitbegründerin und Redaktionsmitglied von PS:Politisch Schreiben.

Yael Inokai
Lebt und arbeitet in Berlin als freie Autorin und Fremdenführerin.

Sofie Lichtenstein
geb. 1989 in Neuruppin, Schreib-und Kunstfuzzi, Herausgeber-Heini bei SuKuLTuR, Genderwahnsinnige*, Kampflesbe und Emanze, Gutmensch und Gesinnungsterrorist*in, (S-(Ex-))fotograf*in.

Rudi Nuss
(°1994) in Berlin, lebt noch immer dort und studiert irgendwas. Preisträger Open Mike 2016 & beim Treffen junger Autoren 2013/2015. Arbeitet beim Schreibende Schüler e.V. Seine Familie lebte den Großteil ihres Lebens an einem der größten und schönsten Atomkraftwerke Russlands.

Lara
(folgt)

Sibylla
(folgt)

Hier gehts zum Theaterprojekt:
https://www.facebook.com/events/126384161250788/

Hier gehts zu Sachen mit Woertern:
https://www.facebook.com/sachenmitwoertern/?fref=ts

Hier gehts zu Politisch Schreiben:
https://www.facebook.com/Politisch-Schreiben-1540555322875459/?fref=ts

Fr / 26.05
20:30 Uhr
 

>> SeaWatch InfoQuiz

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Wie viele Menschen sind 2016 im Mittelmeer gestorben?
Wie viele Rettungsschiffe kreuzen vor der Libyschen Küste?
Warum bringt Sea-Watch die Geretteten nicht nach Nordafrika zurück?

Ihr wollt genauer wissen, wie es um Menschenrechte an Europas Grenzen geht? Kommt vorbei und diskutiert beim Pubquiz mit Sea-Watch Aktivist*innen über die aktuelle Lage im Mittelmeer und die Arbeit der Seenotrettung!

Eintritt frei, es gibt neben exklusiven Einsichten auch Preise zu gewinnen... und danach ist noch Zeit für ein gemeinsames Bier!
Wer sich vorbereiten will, hier gehts lang: www.sea-watch.org

Fr / 26.05
22:00 Uhr
 

>> Isa Wolff

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Isa mag die gerade Bassdrum, sphärische Flächen und betonte Sechzehntel. Sie spielt gerne  Sets auf 118 BPM. Isa mag Techno, Electronica, Disco und Acid.

Isa loves the straight bass drum, spheric soundscapes and semiquavers. Her favorite BPM count  is 118. She likes techno, electronica, disco and acid.

so / 28.05
11:00 Uhr
 

>> Radikalecker Brunch

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/English below/

Radikalecker ist gespannt darauf, euch zu unserem Brunch in der B-Lage einladen zu dürfen!

Er ist Teil einer Brunch-Reihe, die sonntags in der B-Lage während unserer Crowdfunding-Kampagne stattfinden wird, was bedeutet, dass du die Gelegenheit hast, leckeres Essen zu genießen und gleichzeitig unsere Kampagne zu unterstützen - JEDEN SONNTAG!

Ihr könnt die Kampagne auch jeden Tag in der Woche unterstützen, hier: startnext.com/radikalecker ;)

Wir machen verschiedene Salate und Dressings, herzhafte Gerichte, warme Speisen, viele tolle Aufstriche und natürlich ... viele Desserts und Kuchen! ♥

Bezahl, so viel du kannst, mit einer Empfehlung von € 6 bis € 12. Niemand sollte hungrig bleiben.

Also packt eure Freunde ein und feiert mit uns das Essen! Wir sehen uns da! ♥


Hey everyone! Were very excited to invite you to our brunch at B-Lage!

Its one out of a series of brunches that are held each Sunday at B-Lage during our crowdfunding campaign, which means you have the opportunity to enjoy delicious food AND support our campaign at the same time - EVERY SUNDAY!

You can also support the campaign every other day of the week, here: startnext.com/radikalecker ;)

We will make various salads & dressings, savory dishes, warm dishes, a lot of awesome spreads, and of course... many desserts and cakes! ♥

Be sure to come early if you want to get a taste of everything -and you want! Pay-as-you-can with a recommendation of €6 to €12. No one should be left hungry.

So grab your friends and come celebrate food with us! See you there! ♥

so / 28.05
19:15 Uhr
 

>> Sonntagskino: We can do it

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Screening "Norma Rae" English with German subtitles.

How to be the perfect working-class woman in capitalism? The need to find the balance between a productive and selfish worker, a correct and trained mother, a devoted and submissive wife.

Reality broke this ideal.
A review of the history of feminist struggles for equality shows the indispensable role of women on the fulfillment of social justice. Being aware of their oppression, clarifying the need of emancipation to other oppressed groups and articulating a resistance based on solidarity.

Despite the nearness of these historical events, the role of women as protagonists is forgotten. Who remembers Norma Rae? But how would current society look like without her political engagement for justice?

Mays SoulKino presents womens real role in History through cinema. We screen „Norma Rae“ (Martin Ritt, 1979)

Conscious about the context. We will discuss the need of womens activism in times of hate speech and individualism during a global financial crisis that does not seem to have an end.

As special guests we welcome a feminist singer and songwriter to understand the reason of solidarity from an artistic perspective and an activist from the migrants union GAS, a spanish woman working in Berlin that will clear up the hopes on womens initiatives as an international group in times of global injustices.

Our Cuban friend Radames will come again with his delicious Caribbean food.

See you at the B-Lage at 19.15. Again or for the first time. Cinema, Music and Politics.
Our pleasure… as always.

Mo / 29.05
19:00 Uhr
 

>> Queer-feministischer Kneipenabend

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/english below/

Jeden letzten Montag im Monat veranstaltet Various P ab jetzt einen queer-feministischen Kneipenabend. Wir wollen gemütlich zusammen sitzen, Mate schlürfen und quatschen.

Der Abend soll dazu dienen, zu diskutieren und sich zu vernetzen. Gerne könnt ihr eure Projekte oder Veranstaltungen vorstellen.

Wir freuen uns auf euch!

Every last monday of the month Various P will be hosting a queer feminist bar night. We want to sit together, have a drink and talk.

This event is also meant for discussions and networking. You can also introduce your own projects or events.

See you soon!

di / 30.05
19:15 Uhr
 

>> Return to Castle Wolfenstein? 2013 arranca! Release #51

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Liebe Leser*innen,

wir laden euch ganz herzlich zur Release-Veranstaltung der arranca! #51: «Return to Castle Wolfenstein? – Strategien gegen Rechts» ein. Am 30.5. wird es deshalb eine Podiumsdiskussion zum Thema dieser Ausgabe geben.

Vorher gibts übrigens lecker Essen von der Küfa!

Aus dem Editorial der Ausgabe:
«Anfang der 90er Jahre war Wolfenstein 3D ein Meilenstein in der
Computerspiele-Entwicklung – und bot gleichzeitig die Gelegenheit,
mit viel grob gepixeltem Blut Nazis zu killen, bis hin zum Endgegner
Hitler (im Mech-Anzug). Angesichts der wiedervereinigten Trostlosigkeit im Weltmeister-Deutschland nicht die schlechteste Idee. In den 2000ern wurde die Handlung mit diversen Neuauflagen und Fortsetzungen ausgeschmückt, erst einmal hieß es Return to Castle Wolfenstein.

Jenseits solcher Pixel gewordenen Macho-Fantasien kommen manche Fragen offenbar immer wieder, in Neuauflage und Fortsetzungen. Auch wenn sich die Situation der 90er Jahre nicht wiederholt: Die wieder erstarkende Rechte bringt uns auch heute
in eine Abwehrsituation und führt dazu, dass es in der Praxis oft weniger um das Erreichen des schönen Lebens geht, als um die Verhinderung von noch Schlimmerem. Zum Beispiel, wenn rechte Mobs alltäglich Geflüchtete terrorisieren und auch die, die mit ihnen solidarisch sind.

Rechte Vorstellungen und Welterklärungen sind weit in die Öffentlichkeit gesickert und Sagbarkeitsräume haben sich massiv nach rechts verschoben. Gleichzeitig kann sich unsere Politik nicht auf die Verteidigung einer«offenen Gesellschaft» zurückziehen und muss auf einer grundsätzlichen Kritik beharren. In diesem Sinne haben wir ein Heft zusammengetragen, in dem auf mehreren Leveln über Strategie nachgedacht wird:

Zwei Texte beschäftigen sich geschichtlich mit Ostdeutschland: Zetkin erinnert an die kurzen Momente linker Hoffnungen zur Zeit der «Wende», als die Möglichkeit einer wirklich freien, humanen und partizipativen Gesellschaft im Raum stand, und weist auf die möglichen Anknüpfungspunkte heute hin. Harry Waibel berichtet über Neonazismus und Antisemitismus in der DDR. Aktuell gibt es dazu einen Bericht aus Halle, das sich zu einem rechten Drehkreuz entwickelt hat, mit einer besonders aktiven Identitären Bewegung und dem nahegelegenen «Institut für Staatspolitik» des neurechten Ideologen Götz Kubitschek.

Aus Österreich schildern antirassistische IL-Aktivist*innen ihre Erfahrungen und den Umgang mit der Fpö, und Sebastian Reinfeld denkt ausgehend von der Fpö über die Bedeutung von Heldenerzählungen nach. Die Gruppe Iniciativa Ne Rasismu aus Prag reflektiert über die Bedeutung von (Un)ordnung als politischem Prinzip, und natürlich dürfen auch Analysen zu und Strategien gegen Donald Trump in dieser Ausgabe nicht fehlen: Die britische Gruppe Free Association spürt einer Verbindung zum Glam Rock nach und der US-Politologe George Ciccariello-Maher entwickelt Ansatzpunkte für eine Zukunft gegen Trump. Außerdem geht es um einen spezifischen rechten Antifeminismus, um den Versuch einer rechten Aneigung von Gramsci, um die Frage nach Affekten in der Politik, um den Widerstand gegen die AfD in den Bezirken, um Eribons Ekel und um die Möglichkeit antifaschistischer Theaterarbeit.»

Eure arranca! Redaktion im Mai 2017

di / 30.05
19:30 Uhr
 

>> Schmausen in Neukölln

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Schmausen in Neukölln, Schlemmen an der Sonnenallee, das heißt : Küche für Alle in der B-Lage. Serviert wird exquisites kamerunisch-veganes Essen in schönem Ambiente und mit sehr viel netten Menschen. Da das ganze Geld auch noch solidarisch gebraucht wird, gibt es keinen Grund, nicht zu kommen. Guten Appetit!

Come to our dinner in Neukölln, close to Sonnenallee, good vegan cameroon food for everyone, served in B-Lage! The money is needed for solidarity structures!

Venez manger un bon repas camerounais végan (végétalien) avec nous à la B-Lage à Neukölln, près de Sonnenallee. L argent revient aux structures solidaires

mi / 31.05
19:30 Uhr
 

>> Solizimmer KüFA

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Jeden fünften Mittwoch im Monat lecker veganes Essen von der

Solizimmer Kampagne:

"Wir sind eine Gruppe die Solizimmer sucht und diese dann an Geflüchtete vermittelt. Viele Geflüchtete haben aus finanziellen undaufenthaltsrechtlichen Gründen, sowie der rassistischen Diskriminierungauf dem Wohnungsmarkt kaum eine Chance auf ein eigenes Zimmer/eine eigeneWohnung in Berlin.

Deswegen versucht un­se­re Grup­pe einen Pool von So­li­zim­mern auf­zu­bau­en, um ei­ni­gen Per­so­nen zu­min­dest für einen kur­zenZeit­raum die Mög­lich­keit zu bie­ten, zur Ruhe zu kom­men und einge­wis­ses Ge­fühl von räum­li­cher Si­cher­heit zu er­fah­ren. Durcheinen Auf­ent­halt in Ber­lin ge­lingt es vie­len Ge­flüch­te­ten neue Kon­tak­te zu knüp­fen, eine gute Be­ra­tungs­stel­le auf­zu­su­chen und manch­mal auch sich dau­er­haft eine Per­spek­ti­ve in der Stadt zuschaf­fen."

so / 04.06
20:00 Uhr
 

>> Sonntagskino: Sexarbeiterin

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/english below/

QuFalle presents:
"Sexarbeiterin", ein Film von Sobo Swobodnik, 2016, OV auf Deutsch mit englischen Untertitlen, 96 min

Prostitution, Sexarbeit, horizontales Gewerbe sind wie keine andere Berufsbranche von Klischees, Stereotypen und Ressentiments geprägt. In den Medien, vor allem des Boulevards, spielen im Diskurs um Sexarbeit in der Regel ausschließlich Zwangsprostituierte, drogenabhängige oder missbrauchte Sexarbeiter*innen eine Rolle. Dabei werden Sexarbeiter*innen nahezu immer als Opfer dargestellt. Dass es darüber hinaus auch andere Sexarbeiter*innen gibt, die freiwillig und selbstständig der Sexarbeit nachgehen, zeigt der Film von Sobo Swobodnik. Der Film begleitet die studierte Informatikerin und Berliner Sexarbeiterin Lena Morgenroth über mehrere Monate hinweg durch ihr Leben, bei ihrer Arbeit und in "ganz normalen" Alltag. Dabei entstand ein vielseitiges menschliches Porträt einer Sexarbeiterin, im Kontext von Familie, Freunden und Partnerschaft, als Teil der erstarkenden politischen Bewegung der selbstbestimmten Sexarbeiter*innen sowie bei ihrer tatsächlichen Sexarbeit.

Im Anschluss an den Film wird es ein Publikumsgespräch mit Sobo Swobodnik geben.

Die Veranstaltung ist rauchfrei und findet nur im Veranstaltungsraum statt. In den anderen Räumen ist normaler Barbetrieb.


QuFalle presents:
" Sexarbeiterin" a film by Sobo Swobodnik, 2016, OV German with english subtitles, 96 min

"Sexarbeiterin" is a documentary about the life of Lena Morgenroth, a sexworker in Berlin. It shows her with her family, her friends, in her partnership, in her everyday life, as political activist, as sexworker and creates a diverse picture of sexwork by avoiding stereotypes.

After the screening there will be a talk with the filmmaker.

The event is non-smoking and takes place only in the event room. In the other rooms the bar is running as usual.

Fr / 07.07
0:00 Uhr
 

>> Auf nach Hamburg

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Aufruf von AntiG20Berlin:

Vive le Sabotage – Die Welt der G20 sabotieren!

In Hamburg treffen sich am 7. und 8. Juli die Staats-und Regierungschef*innen jener 19 Nationalstaaten und der EU, die die globalen Macht- und Herrschaftsverhältnisse seit Jahrzehnten dominieren. Wie die G8/G7 ist der G20 eine Verständigungs- und Repräsentationsplattform der Eliten, in deren Rahmen – abgeschirmt von 20.000 hochgerüsteten Sicherheitskräften – viel Heuchlerisches zu Armutsbekämpfung, Umweltschutz und Wahrung der Menschenrechte gesagt und das Gegenteil davon praktiziert wird.

Seit den massiven Gipfelprotesten in Heiligendamm 2007 hat sich das weltweite Krisenregime dramatisch zugespitzt und es ist geradezu grotesk, dass sich die dafür Hauptverantwortlichen nun erneut als kompetente Krisenmanager*innen inszenieren wollen:

Die G20 stehen stellvertretend für eine kapitalistische Agenda der verschärften Konkurrenz und Profitmaximierung, des umwelt- und ressourcenvernichtenden Wachstumswahns und menschen-unwürdiger Ausbeutungsverhältnisse überall auf der Welt. Ihre Politik forciert und zementiert die globalen und lokalen sozialen Ungleichheiten. Die G20 sind kein einheitlicher Machtblock, ihre Akteur*-innen konkurrieren mit- und gegeneinander, führen nach Außen (Stellvertreter*innen)-Kriege wie in Syrien oder der Ukraine und profitieren vom Waffenexport in sämtliche Krisenherde dieser Welt. Zugleich perfektionieren sie im Inneren den lückenlosen Überwachungsstaat und die polizeiliche Aufrüstung. Um die Inseln des Wohlstands errichten sie Zäune und Mauern und verteidigen sie mit militärischen Mitteln, wobei der Tod Zehntausender, die vor den Verwüstungen ihrer Länder flüchten, achselzuckend zur Kenntnis genommen wird. Diejenigen, die beim G20 Gipfel zusammenkommen, stehen für genau diese Welt!

Dieses neoliberal-technokratische Regime erhält seit einigen Jahren wachsende Konkurrenz von rechtspopulistischenbis faschistischen Bewegungen, die klassenübergreifend nationalistische und sexistische Hetze betreiben, einen reaktionären Rollback in allen Bereichen anstreben und zuletzt den rassistischen und sexistischen Immobilienmogul Trump ins Weiße Haus spülten. Die Wahl Trumps steht symptomatisch für die bedrohliche Lage, in der wir uns 2017 befinden.Trump wird sich mit den brasilianischen Upperclass-Putschisten um Michel Temer, den Brexit-Populist*innen, den EU-Imperialist*innen um Merkel, mit dem Autokraten Putin und dem Klerikalfaschisten Erdogan u.a. in „bester“ schlechter Gesellschaft wiederfinden.

Kreativ-militante Gipfelmobilisierungen in Seattle, Genua u.a. haben es schon einmal vermocht, dem Spektakel der Herrschenden einen Strich durch die Rechnung zu machen. Im Jahr 2017 nehmen sie sich erneut die großstädtische Bühne Hamburgs, um dort den temporären Ausnahmezustand auszurufen. Hamburg mit seinem Hafen inszeniert sich gerne als weltoffene Metropole, steht jedoch vor allem für den freien (Container-)Warenverkehr, während zeitgleich Tausende im Mittelmeer ertrinken.

Diese Bühne werden wir ihnen streitig machen!

Die globalen Machtverhältnisse sind immer auch umkämpft. An vielen Orten der Welt organisieren sich Menschen trotz widrigster Umstände für eine solidarische und emanzipatorische Welt, vielerorts in generationenübergreifenden, antikolonialen Widerstandstraditionen. Sie kämpfen gegen kapitalistische Ausbeutung und patriarchal-religiöse Bevormundungen: Selbstbewusste Arbei-ter*innen wie aktuell in Griechenland besetzen Fabriken und organisieren den Betrieb in solidarischer Selbstverwaltung, Landbesetzungsinitiativen von Kleinbäuer*innen in Brasilien, Bangladesh, den Philipinen und andernorts erkämpfen sich ein Leben in Würde, LGBT*IQ-Bewegungen streiten angesichts tödlicher Verfolgung für ein selbstbestimmtes Leben, Migrant*innen nehmen sich ihr Recht auf Bewegungsfreiheit, mutige Kämpfer*innen erschaffen selbstverwaltete Regionen wie in Rojava oder Chiapas.

Wir möchten unsere Utopien gegen die beschissene Welt der G20 in Stellung bringen. Es reicht uns! Wir wollen unsere Wut und unseren Widerstand unübersehbar auf die Straßen Hamburgs tragen!

Wir rufen alle Gruppen und Menschen aus Berlin auf, zum G20 zu fahren und den Gipfel zum Desaster zu machen! Ein knallendes Event ist schön, emanzipative Veränderungen und Widerstand gegen den reaktionären Rollback bauen allerdings auf den weniger hörbaren, jedoch unverzicht-baren Alltagskämpfen auf!

Davon gibt es auch hier zahlreiche. Versuchen wir sie wieder zusammenzubringen und mit dem Blick nach Hamburg kraftvoller werden zu lassen.

Daher rufen wir euch auf, euch an einer strategischen Debatte zu beteiligen, wie wir der Welt der G20 entgegentreten und emanzipatorische Kämpfe jeden Tag offensiv führen können. Diskutiert in Kleingruppen, organisiert Veranstaltungen, teilt eure Gedanken in Form von Texten. Um sie zu veröffentlichen und einen produktiven Austausch zu ermöglichen, haben wir folgende Diskussions-plattform eingerichtet:

do / 31.12
19:00 Uhr
 

>> Newsletter

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Aktuelle Veranstaltungen gibts im Newsletter oder auf F***BOOK